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  • Nachtrag: Zwei Bilder!

  • Kleiner Nachtrag: Zwei Bilder!

  • Thema von Trainer Tommy im Forum Herren

    „Rubo Negros“ in der Sonne – Tag 3: Rückkehr der baumhohen Bälle

    Frohe Ostern! An alle Daheim-Gebliebenen!
    Der Ostersonntag startet erst mal mit ein paar Regentropfen und richtig schwarzen Wolken. Der Wettergott hat es aber gut mit uns gemeint und es kam pünktlich zum täglichen Lauftreff die Sonne raus. Heute gab es zum ersten Mal zwei Gruppen beim Laufen. Die eine bewegte sich in Richtung Strand um sich an einem himmelblauen Meer und ein paar Baustellen „warm“ zu joggen. Allerdings konnten nach dem gestrigen Strandlauf manchen ihren „alten Knochen so ein Aufwärmen nicht mehr antun, und so begab sich eine kleine fünfer Gruppe zum Walkingtrack um den kleinen Wald unsicher zu machen und den Vögeln einen guten Morgen zu wünschen. Die anschließende Einheit stand unter dem Motto Sprintleistungstest, wo sich so manch einer durchquälen musste: Schweiß floss, Oberschenkel brannten, Sonne stach, Fetzen flogen und Zeiten wurden unterboten. Für die Zahlenfanatiker: 6 x 9 Meter und 25 Meter waren unsere „olympischen Spiele“. Zuerst mussten wir jedoch noch den gestern verschollenen Ball aus seinem Versteck im Baum hervorholen. Hierzu benutzten wir unsere ganze Manneskraft und eine rostige 5 Meter lange Stahlstange. Der Ball wollte zuerst nicht zu uns zurück, er war wohl ob des groben Anfassens am Vortag noch beleidigt, musste sich aber schlussendlich beugen und fühlt sich im Ballnetz bei seinen Freunden auch wieder wohl. Zum Abschluss spielten wir zwei heiße Partien Volleyfaustball. Belohnung für die Sieger war die übliche Bedienung durch den Verlierer am Mittagstisch. Nach dem köstlichen Buffet unter der prallen Sonne zeigte sich Teufelstrainer Tommy mit allen Beteiligten gnädig und verlängerte die Mittagspause bis 3 Uhr, damit alle das tolle Wetter am Pool genießen konnten und ihren Beinen eine Ruhepause gönnen konnten. So ausgeruht konnten wir uns auf die von Markus vorbereitete Eiersuche am Sportplatz machen. Die sehr aufwendig versteckten 3!!! Eier konnten jedoch schnell gefunden werden und so wurde die zweite Trainingseinheit bei gefühlten 35°C mit Speedball begonnen. Das heiße Wetter führte zu einer einfachen Unterscheidung der Mannschaften: die eine hatten oben etwas an die anderen nicht. Danach durften sich die Schlagleute und Abwehrspieler trennen um erneut an spezifischen Übungen weiter an der Form zu arbeiten. Die Angreifer übten aus dem Schuss- Zuspiel heraus Bälle auf die gegnerischen Vorderleute während die Abwehrspieler die Schere und die Direktannahme trainierten. Durch aufwendige Einheiten wurde der große Teil des Trainings so gestaltet. Abschließend fand dann mit denselben Mannschaften von gestern ein Abschlussspiel statt. Hier merkte man dem einen oder anderen die hohe Belastung der letzten drei Tage an. Einige unermüdliche jedoch konnten selbst nach dem Abschlussspiel nicht nachlassen. Daher schlugen noch 2 Angreifer auf 3 Abwehrspieler Angaben. Hier gab es dann noch teils spektakuläre Schläge und Annahmen zu sehen, die unmöglichsten Bälle wurden gezogen und die Hintermannschaft geilte sich an jedem Ball noch mehr auf, sodass die Schlagleute verzweifelten und letztendlich ihr Handtuch warfen. Der Kommentar von den Abwehr(göttern) war: „Niemand kann uns bezwingen“. Nach dem Training konnten sich einige Spieler von den unglaublich begabten Masseuren verwöhnen lassen, sie kneteten die müden Schenkel wieder munter und gaben alles um unseren ausgelaugten Muskeln wieder neue Energie einzuflößen. Abgerundet wurde der Tag mit zwei hervorragenden Aufgüssen mit Eukalyptus und Apfel-Blackberry Düften und einem herausragenden TOP-Saunapeitscher Tobias K. Das ganze wurde mit einem Honig – Salz Peeling (Eigenkreation) zu einer verschwitzten und sehr „heißen“ Angelegenheit, die nicht nur bei den rubo negros sondern auch bei den anderen Gästen der Sauna ein bleibenden Eindruck hinterlassen hatte. Völlig Entspannt und locker leicht begaben sich alle zu dem kalorienhaltigen Abendessen das mit einer „monster“ Eiscremetorte vollendet wurde.
    Viele Grüße aus Zimmer 1801,
    Robin und Bernd

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    „Rubo Negros“ in der Sonne – Tag 2: Baumhohe Bälle unter freiem Himmel

    Es grüßen der Kochy und der Markus ganz herzlich alle unsere Leser in der Heimat. Es geht uns gut. Sehr gut sogar. Was - wie kann das sein? Fragt ihr euch bestimmt. Die Jungs müssen doch auf dem Zahnfleisch daher kommen. Wir da etwa gefaulenzt?
    Das können wir mit 100 prozentiger Sicherheit verneinen.
    Lest einfach weiter und überzeugt euch selbst. Der Tag begann mit dem Weckerklingeln um 7.25 Uhr. Zweimal auf „Schlummern“ gedrückt und raus aus dem Bett. Mal sehn, ob die Sonne scheint. Blinzel, blinzel. Wow, strahlender Sonnenschein. Das motiviert. Von 8 Uhr bis 9 Uhr wurde Müsli, Eier, Brot, Gemüse, Obst, Quark, Tee, Kaffee, und einiges mehr als Start in den Tag eingenommen. Der ein oder andere Spieler opferte ein Teil seiner Frühstückszeit, um vor dem anstehenden 20 minütigen Strandlauf ein kleines Sonnenbad am Pool zu genießen. Für Markus eigentlich unverständlich, aber jeder so wie er es gern hat. Das sehr gute Hotel bietet eben für jeden etwas. Pünktlich um halb 10 Uhr lief man am Meer entlang los. Das Ausweichen an gestrandeten Quallen und das Einsinken der Füße in den teilweise lockeren Sand beim Laufen schlauchte selbst bei 20 Minuten, sodass wirklich jeder aufgewärmt den Sportplatz betrat. Zur Überraschung einiger Laufteilnehmer zeigte die Temperaturanzeige am Pool bereits 19 Grad. Wohlgemerkt um 10 Uhr morgens. Das versprach eine heiße Angelegenheit zu werden heute. Nichtsdestotrotz begann das Training mit einem Zirkeltraining ohne Ball. In 40 Sekunden durchlief man jeweils zu zweit diverse Stationen. Um nur ein paar zu nennen: 6m Sprint, Liegestütze, Sit-Ups, Seilspringen. Etc. Nach zweimaligem Durchlauf dieses Zirkels waren alle sehr stark körperlich belastet. Das gleiche traf auf die Personen des Nationalmannschaftskaders zu. Sie absolvierten parallel zu uns einen Belastungstest. Jeder Spieler aus den unterschiedlichsten Mannschaften Deutschlands wurde ausgiebig auf seine konditionellen und koordinativen Fähigkeiten getestet, weshalb die Nationalmannschaft danach dann auch das Feld räumte. Unsere nachfolgende Zuspielübung konnten wir somit ganz in Ruhe durchführen. Das gelang wirklich gut und als kleinen Anreiz für das Abschlussspiel der ersten Trainingseinheit galt es die Getränkebediener für das Mittagessen zu bestimmen. Wer verliert bringt den anderen, das ganze Essen lang, die Getränke. Oje, wer will das schon. Ein Satz bis 15 Punkte brachte die Entscheidung. Kochy bediente mich wie ein Profi. Hehe. Wie gut doch eine kühle Cola schmecken kann. Allerdings hatten wir nur 1,5 Stunden Zeit zum Essen. Das ist für Markus natürlich Hektik pur. Weshalb er auch nichts mehr von den Pizzen probieren konnte, die sich so manch einer im Hotelgarten am Pizzabungalow als Mittagsessen genehmigte. Komischerweise war er beim Rutschen von der 20 Meter Rutsche der Langsamste. Tobias Kutzer kann Beweisbilder liefern. Um 14 Uhr trafen wir uns wieder auf dem Sportplatz. Tommy besorgte zu Beginn für alle den Schlüssel für den Schuppen, in dem sich die lebensnotwendigen Wasserflaschen befanden. Eigentlich sollten sich die Spieler, bis er wieder kommt, mit einem Aufwärmspiel aufwärmen. Stattdessen wurden Flanken mit dem Fußball auf das Fußballtor geschlagen. Hierbei würde wohl so mancher sagen: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Denn per Fuß wurde das Tor fast nie getroffen und der letzte Schuss landete letztendlich dann in einem Kiefernbaum. Bergung steht noch aus. Ob Kridler das wohl hinbekommt? Das Aufwärmspiel gelang dann doch und Kutzi schoss fleißig Bilder vom angrenzenden Dach des Geräteschuppens aus. Es folgte eine Zuspielübung. Eigentlich einfach nah an die Leine spielen, könnte man meinen. Die Quote war durchwachsen und ausbaufähig. Schlagmänner und Abwehrmänner trennten sich im Anschluss zu gesonderten Übungen, die beide Parteien durchaus fleißig absolvierten. Und auch jetzt traten die beiden Teams aus der ersten Trainingseinheit von heute wieder gegeneinander an, um die Getränkeversorgung beim Abendessen zu regeln. Diesmal bediente Markus wie ein Profi. Allerdings durfte er das Tablett nicht allein tragen. Er konnte dem Kellner lediglich zeigen, wo unser Tisch war. Dennoch genoss er das Abendessen in vollen Zügen mit ihm gebührender Dauer. Vor dem Abendessen konnten sich noch fast alle Spieler im hauseigenen Wellnessbereich die Beine massieren lassen und an Kutzis Saunaaufgüssen teilnehmen. Im Anschluss an das Abendessen trafen sich alle zur Klärung diverser Mannschaftsinternas im Konferenzraum. Es wurden Themen angesprochen, die sich über den Tag gestern angestaut hatten und nach Luft schrien. Ein jeder fand Gehör und Holger Bäuerle wurde als Konsequenz zum Mannschaftsrat gewählt. 1,5 Stunden später gönnten wir uns endlich unser erstes gemeinsames kühles Bier. Stefan und Markus freuen sich auf die folgenden Tage und schicken euch im Zuge höchster Bälle die besten Grüße nach Hause.

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    „Rubo Negros“ in der Sonne – Tag 1: Wasserball in Belek
    Für das Saisonvorbereitungstrainingslager 2011 hat sich das Bundesliga-Team des TV Unterhaugstett vom 21. bis 28.04.11 ins Hotel Papillion Belvil im türkischen Touristenzentrum Belek, ca. 35 km östlich von Antalya, einquartiert. Nachdem man am Gründonnerstag – aufgrund des Umsteige-Flugs - einen kompletten Reisetag verbracht hatte, startete heute das sportliche Programm. Auf der wunderschön gelegenen und weitgehend windgeschützten Sportanlage auf dem Hotelgelände wurden vom Veranstalter drei Faustballplätze angelegt auf denen insgesamt 30 Akteure täglich mehr als vier Stunden trainieren. Neben dem TVU gastiert dort nämlich der komplette 17-Spieler-Kader der deutschen Nationalmannschaft.
    Die Rubo-Negros starteten nach einem herzhaften Frühstück vom ausgezeichneten Buffet mit einem Test der Laufstrecke auf dem Hotelgelände. Da es „schönere Strecken gibt“ – als diese - wird die morgige Laufeinheit wohl am Strand stattfinden. Anschließend begab man sich auf den Faustballplatz. „Abwehr für alle“ stand auf Trainer Helber’s Programm. Nach ca. zweieinhalb Stunden unter strahlend blauem Himmel und bei 25°C hatten sich die Jungs dann eine Pause verdient. Nach dem Mittagessen und einer entsprechenden Pause, war dann erst mal „Pooltraining“ angesagt. Man nutzte die lange Pause bis 16:30 Uhr zu einer rasanten Partie Wasserball, bei der man auch die am Pool liegenden Hotelgäste mit einbezog. Im Nuh war Stimmung in der Bude. „Leider“ mussten die Spieler um Kapitän Katz dann wieder mit dem Faustballtraining weiter machen, es wurde jedoch spontan eine Wiederholung an den Folgetagen angemeldet. Die zweite Trainingseinheit war dann mehr „Spiel-betont“. Faustballspiele in verschiedenen Angriffs- Variationen standen auf dem Trainingsplan. Zeitgleich absolvierte das Nationalteam nebenan einige Trainingsspiele, zu denen nach und nach auch fast alle TVU-Spieler (immer paarweise) eingeladen wurden. So durften unsere Jungs gemeinsam mit den Faustball-Größen Patrick Thomas usw. auflaufen und ernteten allesamt großes Lob vom Bundestrainer. So schön kann ein solches Gemeinschaftserlebnis sein.
    Genauso intensiv wie dieser erste Tag verlief, wird es weiter gehen. Morgen steigt das Team von Trainer Helber dann auch ins „Spa-Geschehen“ ein. Mit Hamam, Sauna und Massage – alles sorgfältig organisiert vom TVU-eigenen Spa-Beauftragten Tobi Kutzer – wird man den morgigen Tag dann etwas relaxter ausklingen lassen.
    Dann meldet sich an dieser Stelle dann „das nächste Zimmer“ mit einem kleinen Bericht.
    Gruß nach Deutschland, den Nordschwarzwald und nach Haugstett!
    Trainer Tommy

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